Ergebnis unseres Antrags an Herrn Bürgermeister Huge zur Darlegung seiner Vorstellungen von der Entwicklung eines Zukunftskonzeptes Bad Schönborn

Nicht müde wird Herr Bürgermeister Huge im Ortsblatt zu betonen, dass er schon seit Beginn seiner Amtszeit ein Konzept für die zukünftige Ortsentwicklung haben will – allein widrige Umstände in Gestalt widerborstiger Gemeinderäte hindern ihn daran. Doch was ist daran wahr?

Wahr ist, wie gesagt, dass Herr Bürgermeister Huge schon lange von der dringenden Notwendigkeit eines Ortsentwicklungskonzeptes spricht – unwahr ist, dass widerborstige Gemeinderäte ihn daran hindern, ein solches zu entwickeln.

Ganz im Gegenteil, die Fraktion der Freien Wähler hat in ihrem Antrag vom Februar 2015 Herrn Huge aufgefordert, seine Vorstellungen zur künftigen Ortsentwicklung zu entwickeln und im Gemeinderat vorzustellen. Um ihm die Arbeit zu erleichtern hatten die Freien Wähler gleich noch einige Stichworte für die Ausarbeitung mitgeliefert. Doch was wurde daraus? In der Gemeinderatssitzung Im April 2015 bedankte sich Herr Huge bei den Freien Wählern für den Antrag und beantwortete ihn mit einer aus seiner ganz speziellen und persönlichen Sichtweise überaus erfolgreichen Halbzeitbilanz seiner bisherigen Amtszeit. Wir wollten aber keine Darstellung der Vergangenheit, die aus Sicht der Freien Wähler alles andere als erfolgreich war, sondern einige Ideen für die künftige Ortsentwicklung. Die kann oder will Herr Huge offensichtlich aber nicht liefern, daher fordert er, zuletzt wieder in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik, die Beauftragung eines externen Beratungsbüros mit der Entwicklung eines solchen Konzeptes. Die Freien Wähler wie auch andere Fraktionen im Gemeinderat (mit einer Ausnahme) sind aber der Auffassung, dass der Bauherr erst einmal eine eigene Vorstellung von seinem künftigen Haus entwickelt, bevor er damit zum Architekten geht. Sonst könnte es sein, dass man am Ende ein inhaltliches und preisliches Überraschungspaket geliefert bekommt.

Es geht nicht darum, wie Herr Huge unterstellt, externen Rat abzulehnen und alles selbst machen zu wollen. Es geht auch nicht darum, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, Bürgern vom Katheder des Bürgermeisters aus Vorstellungen aufzuzwingen – das verlangt keiner von ihm und am wenigsten die Freien Wähler. Es geht aber um eine vernünftige Vorgehensweise, die für die Gemeinde zu einem guten Ergebnis unter Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger führt und dabei aber auch finanzielle Aspekte der Entwicklung eines Zukunfts-konzeptes nicht ignoriert. Beratungsaufträge wollte Herr Huge schon oft erteilen und manche hat er auch erteilt, nur in der Umsetzung ist er nicht sonderlich erfolgreich.

Die Freien Wähler freuen sich sehr, dass der im AUT gemachte Vorschlag eines schrittweisen Vorgehens zur Entwicklung eines Zukunftskonzeptes auch im Gemeinderat die Zustimmung fand und jetzt endlich mit der Erarbeitung begonnen werden kann.

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